Julian Ernst ist 34 Jahre alt. Mit 31 entschied er Leistungssport zu betreiben und setzte sich ein klares Ziel. Qualifikation für die Paralympics 2018 in Südkorea. Und er suchte sich dazu auch noch eines der Länder aus in dem die Leistungsdichte von Profisportler am höchsten ist: Österreich.

Sei gut zu dir

selbst, dann

kannst du auch

gut zu deiner

Umwelt sein

Was es heißt sich mit einer Unterschenkelamputation auf ein derartiges Abenteuer einzulassen, wird einem nach ein paar Worten mit Julian schnell klar. Reines Kommitment! Neben einem Vollzeitjob braucht es vor allem Konsequenz und die notwendige Bereitschaft sein Leben auf dem Sport auszurichten.

Nach dem Start im Vorarlberger Landeskader ging es schnell. Julian bestritt einige Rennen auf Landesebene und trainiert seither unter dem Schirm des österreichischen Skiverbandes. Damit war es klar – nicht nur jedes Wochende, sondern auch unter der Woche wird am Schnee trainiert. Leicht summieren sich die Einsatztage bei Julian auf 80 und mehr im Trainings- oder Rennmodus. Daneben wird fleißig an der Fitness gearbeitet. Krafttraining zwei Mal die Woche, Grundlagenausdauer in den freien Tagen dazwischen. Im Schnitt trainiert er fünf Tage die Woche.

Geht der Winter zu Ende steht alles unter dem Motto von: Nach der Saison ist vor der Saison – Anders genannt: Vorbereitung! Um im Winter zwischen den Stangen schneller zu werden braucht man eine möglichst gute Fitness. Diese eignet man sich im Sommer an – Kraftkammer, Radfahren, Laufen und hin und wieder mal auf den Gletscher zum entspannen

Profilaufnahme von Julian vor einer Betonwand mit Skijacke, Haube, Steckern und den Skiern auf der rechten Schulter.Profilaufnahme von Julian vor einer Betonwand mit Skijacke, Haube, Steckern und den Skiern auf der rechten Schulter.

Dank meines

Unfalles bin ich

ein Mensch mit

mehr

Bewußtsein

und

Lebensfreude

Der Trainingsalltag von Julian gleicht sich mit jenen von anderen Leistungssportlern. Mit dem Unterschied dass er es Nebenberuflich macht. All das ist möglich, da er nach seinem Motorradunfall mit 19 Jahren die Erfahrung machte, dass alles möglich ist wenn der Kopf ja sagt. Der Verlust eines Unterschenkels eröffnet Möglichkeiten

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